Kurzreferat Prof. Robert Göstl (stellvertretend für die Leiter_innen der Musikschulen im Landkreis Regensburg)

bei der Schulleiterkonferenz der staatlichen Schulämter im Landkreis und in der Stadt Regensburg am 4.7.2017 – 13:35 – 13:50 Uhr in der Grundschule Sinzing

Synergieeffekte zwischen Schulbetrieb und außerschulischem Musikunterricht

Kurze Vorstellung meiner Person: Grundschule Deuerling erfolgreich absolviert 😊 – meine Eltern Lehrer an dieser Schule, mein Vater lange Zeit Schulleiter – Vorstandsvorsitzender und Chorleiter Singkreis Deuerling (feiert 2017 Jubiläum 50 Jahre und ist damit etwas älter als ich) – auf dem Weg über die Kirchenmusik und die Chorleitung heute Professor für „Singen mit Kindern“ an der HfMT Köln. Heute aber hier als Vertreter der Musikschulleiter_innen im Landkreis.

Zustandekommen dieses Kurzreferates

Kulturreferent Dr. Thomas Feuerer (herzlicher Gruß und Entschuldigung wegen eines unaufschiebbaren Termins, der mit der später gelegten Konferenz kollidiert) lädt regelmäßig zu Treffen der Musikschulleiter.  Da viele Themenstellungen mit aktuellen Entwicklungen in der Schullandschaft und im Schulsystem zu tun haben, erfolgte eine Einladung an SchAD Stautner. Mit diesem fand ein intensiver Austausch statt und es wurde deutlich, dass die Schulleitungen vor Ort die entscheidenden Instanzen sind, um mit Musikschulen in welcher Form und Intensität auch immer zu kooperieren. Aus diesem fruchtbaren Austausch entspringt der heutige Impuls.

Im Gespräch damals ist deutlich geworden: höchst unterschiedliche Formen und Qualitäten der Zusammenarbeit zwischen öffentlichen Schulen und Musikschulen (bzw. „musikschulähnlichen Einrichtungen“) existieren bereits. Einen herzlichen Dank an dieser Stelle deshalb den vielen unter Ihnen, bei denen dies bereits wunderbar funktioniert und floriert! Ich will im Folgenden versuchen, die anderen zu motivieren, entweder vorhandene Partner bereitwillig aufzunehmen oder sogar nach Partnern zu suchen.

Vorteile für die Musikschule (Beispiel Deuerling)

  • Räume stehen im Idealfall kostenfrei zur Verfügung
  • Zugang zur Schule ist zu jeder Zeit möglich (Schlüssel für Musikschullehrkräfte) – sowohl für Unterricht und Veranstaltungen/Konzerte. Voraussetzung ist selbstverständlich klare Absprache.
  • Orffinstrumentarium ist teils von der Schule, teils vom Verein angeschafft und kann gegenseitig genutzt werden
  • Werbung für die Angebote zu Schuljahresbeginn (hier vor allem Kinderchor) oder über Instrumentenvorstellungen ist möglich und mittlerweile etabliert
  • Zusammenarbeit bei Schulveranstaltungen bringt Präsenz in der Wahrnehmung bei Kindern und Eltern (und Kommunalpolitik/Öffentlichkeit)

Darüber hinaus wären Erfahrungsberichte der Schulen interessant, die bereits Bläser- oder Streicher- oder Chorklassen in Kooperation mit Musikschulen anbieten; dies sind wesentlich weitergehende Angebote, unter deren Level siehe oben aber auch bereits schon einiges möglich erscheint.

Vorteile für die allgemeinbildende Schule

Oft ist es eine Frage der Sichtweise, was Vorteil und was Nachteil ist – bestes Beispiel: das Klavier 😊. Manche Kolleg_innen wird ein solches Instrument im Klassenraum stören – andere genießen es, eines zur Verfügung zu haben. Wir wählen die positive Sicht der Dinge und zählen es den Vorteilen zu

  • Klaviere in Klassenzimmern auch für Musikunterricht nutzbar – entweder durch die Kolleg_innen selbst oder z.B. auch bei besonderen Anlässen zur Begleitung durch Eltern oder Musischullehrkräfte
  • Orffinstrumentarium ist teils von der Schule, teils vom Verein angeschafft und kann gegenseitig genutzt werden
  • Chöre: wenn Kinder außerhalb des Regelunterrichts singen lernen, kommt das dem Singen in den Klassen zugute. Immer wieder betonen gerade auch neu nach Deuerling abgeordnete Lehrkräfte, dass das Singen mit den Klassen hier Spaß macht.
  • Musikschullehrkräfte können punktuell miteinbezogen werden: instrumentale Begleitung bei Schulaufführungen, aktive Hilfe bei Einstudierungen von Musik und Musiktheater, lehrplanbezogene Vorstellung von Instrumenten
  • Musikalische Angebote können den Ganztagsbereich erheblich bereichern
  • Nicht zuletzt: die mittlerweile wissenschaftlich bestens belegte Tatsache, dass aktives Musizieren Sozialverhalten und Lernfähigkeit positiv beeinflusst, kommt (graduell sicher sehr unterschiedlich) den betreffenden Kindern und damit auch dem Lernklima in der Schule zugute. Offene, leistungsbereite und nicht zuletzt zum Zuhören fähige Kinder entlasten den Schulalltag erheblich.

Probleme gibt es (auch in Deuerling) selbstverständlich

  • Zusammenarbeit braucht zwei kooperative Seiten – im Falle der Schule sogar viele, da vor allem in die Räume der einzelnen Lehrkräfte eingegriffen wird
  • Zurecht wird nicht jedes gutgemeinte Kinderbeschäftigungsprogramm von pädagogischen Profis kritiklos gutgeheißen. Hier ist vor allem auf Seiten der Musikschulen mitunter noch viel zu leisten – wir sind dran und besten Willens. Gerade auch das Kulturreferat des Landkreises achtet darauf sehr.
  • Z.B. im Ganztagsbereich sind teils schwierige versicherungsrechtliche Fragen zu klären; insgesamt aber lösbare Porbleme.
  • Kooperation bedeutet immer zeitlichen, materiellen und u.U. auch nervlichen Mehraufwand.

 

Der Nutzen für beide Seiten dürfte jedoch – im positiven Beispiel erwiesenermaßen – weitaus überwiegen und den Aufwand oder auch einmal die Reibungsflächen rechtfertigen. Der erste Schritt ist übrigens sehr klein und jederzeit machbar – auch meinen Kolleginnen und Kollegen aus den Musikschulen habe ich das empfohlen: damit man nicht übereinander redet, ohne vom anderen zu wissen, stellen gegenseitige Besuche von Veranstaltungen sowohl die Möglichkeit des Kennenlernens als auch ein Zeichen der gegenseitigen Wertschätzung dar. Von da aus ergibt sich dann Weiteres.

Herzliche Einladung also, sich

  • mit den aufliegenden Broschüren an einem Beispiel ein etwas konkreteres Bild zu machen und
  • bei Interesse oder auch Problemen jederzeit Dr. Feuerer im Kulturreferat (und ggf. auch mich) anzusprechen

Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und Ihre wertvolle Arbeit mit und an unseren Kindern!

In der Überschrift dieses Beitrages stehen die Titel der beiden Konzerte, die ich an den beiden kommenden Wochenenden mit vox animata musizieren darf. Interessant ist, dass ein und dasselbe Programm die beiden Veranstalter zu so unterschiedlichen und doch auch eng zusammenhängenden Titeln inspiriert hat. Ich hoffe, in den nächsten Tagen noch ein paar tiefer gehende Gedanken in meinem Blog hinterlegen zu können – hier aber wenigstens schon einmal die Werke und die Ausführenden.

ENDE: Johann Sebastian Bach – Chaconne d-Moll in der von Helga Thoene mit Choralzitaten versehenen Fassung

ANFANG: Günter Bialas – Im Anfang – Die Schöpfungsgeschichte nach Martin Buber für 3 Solo-Echo-Soprane und 6-stimmigen gemischten Chor – dazwischen illustrierende Orgelmeditationen

Jeanne Vogt, Violine (Heidenheim)

Kolja Lessing, Violine (Rottweil)

Jan Martin Chrost, Orgel (Heidenheim)

Sebastian Küchler-Blessing, Orgel (Rottweil)

Marina Szudra, Monika Tschuschke, Beatrice Greisinger, Sopran (beide Konzerte)

Kammerchor vox animata

Marina Szudra

Monika Tschuschke

Beatrice Greisinger

Die wenigsten Menschen leben so diszipliniert und unangefochten, dass alles, was sie sich vorgenommen haben, regelmäßig und in stets gleicher Qualität abläuft und gelingt. Die meisten müssen immer wieder Anlauf nehmen oder nach Durststrecken auftanken, um durchzustarten – für eine gewisse Zeit zumindest, bis eine nächste Talsohle folgt.

Anlässe für solche Neustarts sind klassischer Weise der Beginn des neuen Jahres, Geburtstage, für christlich geprägte Menschen auch die Fastenzeit oder Ostern, ggf. auch erfreuliche Ereignisse in Familie und Beruf wie Geburt eines Kindes oder Beförderung. Aber es gibt auch die anderen Anlässe, über die niemand so gerne spricht. Eine Trennung zum Beispiel und alles, was darauf folgt.

Keine Angst! Dies wird jetzt keine höchstpersönliche und peinlich öffentliche Nabelschau. Aber ich denke im Moment sehr viel darüber nach, was ein derartiger Neustart für eine Entsprechung in meinem Beruf hat. Und da ergeben sich doch viele Parallelen, die weiterzugeben sich lohnt: Einbrüche, Misserfolge, Anfechtungen können und müssen Selbstreflexion auslösen – diese darf aber niemals in Selbstzerfleischung übergehen. Ebenso können und müssen diese Vorfälle und Empfindungen aber auch den Blick nach vorne öffnen, den Blick für jede helfende Hand und das Ohr für jedes helfende Wort sensibilisieren, vor allem aber den Begriff „Schuld“ möglichst schnell aus den Überlegungen tilgen. Wer sich mit der Schuldfrage aufhält, wird nicht weiterkommen und blockiert seine Entwicklung.

Werden und Vergehen gehören zusammen – Vergehen und Werden ebenfalls.

Vor genau einer Woche habe ich via E-Mail und via Facebook versucht, einen Stein mit positiver Wirkung ins Rollen zu bringen.  Die Reaktionen waren überraschend positiv und zahlreich und deshalb will ich damit meinen Blog wieder etwas beleben. Denn die Vorstellung, dass damit gleichsam eine Lawine an Geld für kulturelle (gerne auch soziale, ökologische oder andere) Projekte und Initiativen ausgelöst wird, hat etwas Faszinierendes.

Inspiriert hat mich wieder einmal Vera F. Birkenbihl. In einem längeren Vortrag erwähnt sie an einer Stelle, dass der Mensch darauf eingestellt ist, eine empfangene Freundlichkeit in irgendeiner Form zu erwidern – er fühlt sich dazu innerlich und oft völlig unbewusst verpflichtet. Kann er nun die Freundlichkeit nicht unmittelbar erwidern, so gibt er sie interessanterweise aber bei anderer, meist nächster Gelegenheit weiter. Das konkrete Beispiel, das sie benennt, ist frappierend: an einer Autobahnmautstelle (USA vor vielen Jahren) zahlen Mitarbeiter eines Lehrstuhles für Sozioökonomie einfach immer nicht nur ihre eigene Maut, sondern auch die für das nachfolgende Auto. Kürzest zusammengefasst ist der dreifache Erfolg: den Zahlenden geht es damit hervorragend und sie kommen entspannt und motiviert zur Arbeit – die Mautkassierer freuen sich schon jeden Tag auf diese besonderen Kunden – die derart Beschenkten zeigen sichtlich freudig-überraschte Reaktionen und geben bei einer späteren Befragung an, dass sich diese empfangene Wohltat auf ihr eigenes Verhalten am Arbeitsplatz und in der Familie stark ausgewirkt hat.

Meine Idee war nun (und Tat – habe ich gemacht), ohne Anlass und ohne Erwartung einer Gegenleistung drei Chören, deren Arbeit ich kenne und schätze, einen kleinen Geldbetrag zu spenden, um damit diese „Kette der Freundlichkeiten“ in eine „Kette der Unterstützung zu verwandeln. Alle in unserem Bereich Tätigen leiden darunter, dass eigentlich immer zu wenig Geld da ist und diejenigen, die arbeiten wollen, vorher auch noch Geld mitbringen müssen. Wenn nun diese sich gerade in Chören mit den hohen Mitgliederzahlen „vorarbeiten“ würde, stünde innerhalb kürzester Zeit an verschiedensten Stellen viel Geld zur Verfügung, das zwar auch vorher da war, das auf diese Art und Weise aber anders und wirksamer in Fluss gebracht wird als über mühsam durchgesetzte Mitgliedsbeiträge und Gebühren.

Das ist die Idee. Wir durften uns bereits über viele Spenden freuen und ich verhehle nicht, dass meine Frustration über die knappe Finanzierungslage zweier feiner aber nicht Mainstream-tauglicher Projekte auch ein Auslöser für meine Initiative war. Wir freuen uns auch weiterhin und mit einem Augenzwinkern schlage ich gerne meine beiden Chöre mit direkt kopierfähiger IBAN und dem Hinweis auf selbstverständlich steuerlich verwendbare Spendenquittungen für Spenden vor. Aber wenn jeder drei wählt, dann pflanzt sich das bereits fort. Und wenn jeder drei wählt und meine beiden Vereine nicht berücksichtigt, freut mich das auch. Geld in Fluss bringen – vielleicht ein lohnenswerter Gedanke.

  • vox animata e.V. – IBAN: DE96 7002 2200 0020 0612 19
  • Singkreis Deuerling e.V. – IBAN DE95750500000360141055

Und hier noch der Brief im Wortlaut, für alle die das interessiert und die die Idee vielleicht weitertragen möchten:

Guten Morgen! 

Dies ist eine Art „Bettelbrief“, weshalb alle, die so etwas grundsätzlich nicht lesen oder ablehnen, hier sofort auf „löschen“ klicken können.

 Solltest Du/sollten Sie das noch nicht getan haben, versuche ich es kurz zu machen:

 Der Impuls, diese E-Mail an sehr viele Menschen zu schicken, kommt aus einer aktuellen Situation, wie sie Kulturschaffende und insbesondere auch Chor-Menschen immer wieder erleben. Zwei sehr schöne Projekte, die ich mit meinem Kammerchor vox animata (www.vox-animata.de) 2017 vorhabe, stehen immer noch unter großem Finanzierungsvorbehalt, weil öffentliche Gelder entweder gekürzt oder zu spät zugesagt werden. Das kostet mich – ungelogen – schlaflose Nächte und gefährdet die Arbeit insgesamt. Mit meinem Singkreis Deuerling (www.singkreisdeuerling.de) sieht das dank der großen Mitgliederzahl zwar besser aus, aber auch hier kämpft man um jeden Euro, um schöne Dinge finanzieren zu können. Bis man also Musik machen kann, muss man sehr viel Zeit und Kraft und Nerven investieren und das bin ich – offen gestanden – als einzige Komponente meines Berufslebens ziemlich leid.

Zunächst wollte ich dieses Anliegen einfach mit der Bitte um Spenden an unsere gemeinnützigen Vereine rundschicken. Natürlich gibt es Crowdfunding, Gooding, Frühlingsbasare, Votingaktionen von Radiosendern, CD-Verkauf etc. – aber wirklich geholfen wäre einem vor allem, wenn man ein klein wenig finanziellen Spielraum hätte und damit besonders die vielen jungen Leute, die auch ungewöhnlichere Programme singen wollen, nicht auch noch viel eigenes Geld investieren müssten sondern zumindest etwas weniger (ganz ohne geht es nur bei Profichören, von denen wir weit entfernt sind). Dann aber habe ich gerade wieder einmal Vera Birkenbihl geschaut und bin über die „Kette der Freundlichkeiten“ gestolpert. So habe ich also vor ca. 10 Minuten an drei Chöre, deren Arbeit ich sehr schätze, je 20,00 Euro überwiesen – einfach so, ohne Gegenleistung, ohne Aufforderung dazu. Das tut mir nicht weh und hilft denjenigen zwar nicht viel, aber wenn das viele täten, hülfe es enorm.

Wer von den Angeschriebenen diese Idee also gut findet, könnte einen selbstgewählten wenn auch noch so kleinen (oder großen) Betrag an eine selbstgewählte Anzahl von Chören (oder anderen Kulturträgern) spenden und/oder diese Idee ohne kindische Kettenbriefregeln („Bitte schicke diesen Brief sofort an 10 Personen weiter – unterbrich die Kette bitte nicht!“ …) weiterverbreiten. Vielleicht freuen sich ja demnächst dann viele Verantwortliche a) über das Geld und b) über die Anerkennung ihrer Arbeit, die beileibe nicht weniger wichtig ist als die Kohle.

Und weil ich gerade die Erfahrung gemacht habe, dass es bei zwei Chören unmöglich war, zu spenden, weil die Bankverbindung nicht auf der Homepage stand, bei zwei weiteren ich zuerst selber die IBAN ausrechnen musste, liefere ich hier zwei Möglichkeiten direkt kopierfähig:

  • vox animata e.V. – IBAN: DE96 7002 2200 0020 0612 19
  • Singkreis Deuerling e.V. – IBAN DE95 7505 0000 0360 1410 55

Bei denjenigen, die hiervon genervt waren/sind, entschuldige ich mich.

Bei denjenigen, die mithelfen, bedanke ich mich herzlich. Gerne stehe ich mit meinem Namen dafür, dass jeder Euro sinnvoll verwendet wird.

 

Die Vorbereitung einer Probe ist wichtig und ich hasse es, planlos in eine Singstunde zu gehen. Gestern aber haben wieder einmal tausend auch unvorhersehbare Dinge verhindert, dass ich mir einen sauberen Probenplan hätte aufschreiben können – es hat gerade noch dazu gereicht, die Textblätter für eine neue Übung zu kopieren. Aber ich konnte zum Glück auf die wichtigsten 5 Minuten zurückgreifen, die ich letzte Woche bereits investiert hatte: die Nachbereitung der letzten Probe.

Natürlich habe ich dann auch gestern gleich wieder dieses Investment getätigt, auch wenn es ohne vorliegenden Plan etwas länger dauert (8 Minuten). Gestern also musste ich mir alles notieren, was gerade geschehen war: wer fehlte, wer wieder mal über Bauchschmerzen klagte (ich muss mit der Mutter sprechen!), dass es eine besonders gute Probe ohne mit nur einer einzigen kleinen Ermahnung war, welche Einsingübungen ich wie (z.B. Nachsingen ohne Klavierstütze) gemacht habe, wer bestimmte Übungen (erstmals) besonders gut gesungen hat und warum das wahrscheinlich so war, welche Lieder und Strophen wir gemacht haben, welche Solmisationsübungen („Treppenspringen“ haben die Kinder sich zurecht nach langer Zeit wieder einmal gewünscht) und welche Lieblingslieder in den letzten fünf Minuten sich welche Kinder zur Belohnung gewünscht haben.

Einfacher geht es, wenn man neben den vorbereitenden Notizen nur mehr Haken oder Anmerkungen machen muss. Besonders gerne verwende ich übrigens Emoticons – sieht belebend aus und geht schnell.  Der gestrige Nachmittag hat auf jeden Fall wieder gezeigt: selbst wenn man zeitlich in höchsten Nöten ist – auf die schriftliche Nachbereitung einer Probe unmittelbar danach (spätestens am nächsten Morgen) sollte man nie, nie, nie verzichten!