Jahresrückblick x3

Da hatte ich mir so sehr vorgenommen, wieder öfter Beiträge für diesen Blog zu schreiben, aber… aber eigentlich ist viel zu viel los, nicht zu wenig, worüber zu berichten interessant sein könnte. Gerade die letzten Wochen und Monate des Jahres 2018 sind höchst erfreulich verlaufen und ich bin einfach nicht dazu gekommen, Rückschau zu halten. Deshalb starte ich jetzt 2019 wenigstens mit einem kurzen Beitrag, der es aber „in sich hat“, denn ich verlinke hier zu drei Rezensionen, die gleichsam auch eine Zusammenfassung der wichtigsten Dinge aus meinem vielfältigen Arbeitsspektrum aufzeigen.

vox animata war höchst erfolgreich, wir haben eine durchgehende Reihe von hervorragenden Rezensionen ernten dürfen und auch ich selbst bin musikalisch so zufrieden wie bislang noch nie. Den Jahresabschluss haben unsere Konzerte mit dem Programm der neuen CD „Aus einer Wurzel zart“ (SPEKTRAL) gebildet. Und leider hat sich in die tollen Konzerte in Köln und Leipzig kein Kritiker verirrt, dafür nehmen wir aus Heidenheim aber diese tolle mit in unser Archiv:

https://www.swp.de/suedwesten/staedte/heidenheim/sternstunde-der-andacht-28765178.html?_XML=AMP&fbclid=IwAR1I0vuVUtMbrhmgKYhXEbLHu0ovlh2fiX93z7T3cYQtt3ahPaPJwxQ-AIE

Nochmal vox animata: eine erste kleine Kritik zu unserer CD; leider ist sie so spät geliefert worden, dass uns weitere wohl vorerst vorenthalten bleiben, denn Weihnachten ist halt nun mal vorbei….

https://www.mittelbayerische.de/kultur-nachrichten/zartsinnige-weihnachtsgeschichte-21853-art1732639.html?fbclid=IwAR2hl84UplHEzozR3duSkcl3uUkp4oq5y6gVyvBaTGxMLKHFflXdGF8nOGc

Und dann ist da zu guter Letzt noch die Besprechung des Bach’schen Weihnachtsoratoriums, das ich erstmals meinem Deuerlinger Singkreis zuge-mut-et habe. Zurecht voll des Lobs gerade für unseren (ich sag das immer wieder aber nie abwertend) Dorfchor.

https://www.mittelbayerische.de/region/regensburg-land-nachrichten/weihnachtsoratorium-bei-st-markus-21364-art1732824.html?fbclid=IwAR2vTvN7KMX1lAMgc2uqkfokXpX-Ux-ooHTvGaufh3937EMj1JNLAhVxtkM

Beharrlichkeit

Wieder ein Stichwort, zu dem ich am liebsten eine kleine Veranstaltung an der Hochschule anbieten möchte: Beharrlichkeit und Durchhaltevermögen. Es ist mir ein großes Anliegen, unseren Studierenden nicht nur das Handwerk meines Fachs und das nötige Wissen beizubringen, sondern auch die Tugenden, ohne die eine erfolgreiche Anwendung nicht möglich ist.

In den letzten Wochen habe ich mehrfach erfahren, wie wichtig also Beharrlichkeit und Durchhaltevermögen in den verschiedensten Kontexten sind: Steigerung des Probenbesuchs, Fertigstellung einer CD-Aufnahme, Einwerbung von Fördermitteln, Einbeziehung und „Pflege“ von Mitarbeitern, zum-Singen-Bringen von Brummern… Die Liste ließe sich noch lange fortsetzen. Man muss also manchmal gerade in Tälern dranbleiben, um mitunter erst nach Wochen oder Monaten, manchmal nach Jahren Gipfel erklimmen zu können. Und man bleibt nie lange auf diesen gipfeln, die nächsten Täler warten. Das ist nicht schlimm, wenn man es weiß und sich mit sportlichem Ehrgeiz darauf einstellt.