Große Vorfreude: die neue Woehl-Orgel in St. Markus

Woehl-Orgel in St. Markus, Waldetzenberg

Woehl-Orgel in St. Markus, Waldetzenberg

Morgen ist es also so weit: im Gottesdienst um 10:30 Uhr wird die neue Woehl-Orgel in St. Markus, Waldetzenberg, geweiht. Seit einigen Tagen ist sie fertig intoniert und ich nutze die wenigen freien Minuten, die mir bleiben, um dort wieder einmal Orgel zu üben. Es tut so unglaublich gut!

Ein wunderbarer Klang, eine feine, sehr sensible aufgehängte Traktur und dazu die weithin bekannt fantastische Akustik der sechseckigen Kirche – es ist die reine Freude, dort zu spielen.

Ich musste auch nicht lange überlegen, was es zur Einweihung an Literatur geben sollte: Johann Sebastian Bach musste es sein und die ersten Griffe in die Tasten (noch ohne Subbass und ungestimmt) haben mir gesagt: es muss das Es-Dur-Präludium sein (leider gekürzt – die Geduld unsrer Leute ist begrenzt und soll nicht überstrapaziert werden)! Dazu nochmal Bach: der langsame Satz aus der Triosonate C-Dur, den ich so sehr liebe, und am Schluss dann als Rausschmeißer Johann Gottfried Walther Concerto in F.

Pedalregister und Koppeln

Pedalregister und Koppeln

Vorher hatten wir 5 Register, jetzt sind es zehn. Noch wichtiger freilich: vorher war es ein Manual, jetzt sind es zwei! und dazu ein Subbaß, der ganz alleine trägt und klingt, Profil hat aber nichts erschlägt.

Drei Register dann im zweiten Manual und sechs im Hauptwerk – da geht erstaunlich die Post ab 🙂

Ich freu‘ mich sehr auf morgen!

Gedackt, Flöte und Flageolet in Manual II

Gedackt, Flöte und Flageolet in Manual II

Sechs Register im Hauptwerk

Sechs Register im Hauptwerk

Geduld und solide Arbeit – Erfolg wächst manchmal langsam

Das wird ein ganz kurzer Blogeintrag.

Im Oktober habe ich drei Kinderchorgruppen angeboten, wovon die eine am Mittwoch „C“ mit gerade einmal 3 Mädels aus der ersten Klasse und einem aus der dritten (hatte zu den für sie passenden Gruppen „B“ und „A“ keine Zeit) schwer auf der Kippe stand. Wir haben uns entschieden, die Gruppe trotzdem laufen zu lassen, um wenigstens diesen Kontakt zu diesem Jahrgang zu ermöglichen. Stand gestern sind es (mittlerweile ohne das 3.-Klass-Mädchen, das sich gegen Tanzen und für Singen entschieden hat und nun am Donnerstag in die „richtige“ Gruppe „B“ geht) 5 Mädchen und 5 Jungs aus der 1. Klasse. Die werd‘ ich jetzt hegen und pflegen, sie solide ausbilden und dann ist das der Grundstock für eine tolle Aufstockung in „B“.

Und – wer weiß – vielleicht ja doch auch die Startchance für eine eigene Knabenchorformation? Insgesamt sind es jetzt 16 Jungs… und was für welche!